»Wo die wilden Maden graben«

24. August 2007 um 02:34 Uhr

Du liest und liest, kannst nicht wegschaun. Schaust auf, blickst wieder hinunter. Liest, und denkst. Kannst nicht lassen.
Loslassen.

Das Radio, es blinkt im Off. Du siehst es im Augenwinkel. Verschwommenes Blinken. An - Aus - An - Aus.
Schmelzen.

Alles verschmilzt zu wildem Gewirr.
Dein Zimmer zusammen geschmolzen.
Versinkt es in zarter Unschärfe.

Verschwimmst mit dem Rest. Dem Rest hinterm Buch.
Jetzt streifst du den Rand des Buches.
Ganz langsam kommst du ihm näher.

Nun versinkst du im Buch, lässt dich treiben.
Zwischen Zeichen und Wörter.
Zu Sätzen geformt.

Du lässt dich von ihnen führen. Sätze, wie Flöße im Wasser.
Treibst auf ihnen stromabwärts, dem Ende entgegen.

Absatz- e
   n
    d
     e.

Tastet mit der Hand nach der Tasse. Umklammerst sie.
Führst sie zum Mund, bedächtig. Der Kaffee ist kalt und bitter.
Doch dies stört dich nicht.

Endlich wieder! Mal wieder ein gutes Buch.
Offen und ehrlich, einfach, direkt.
Belebend, intensiv und witzig.

Du willst dir Notizen machen. Gelbe Zettel am Rand.
Bleistiftstriche im Text, Zwischen-Text.
Den Stift stets bereit.

Indes heute nicht. Heute fehlt dir die Zeit.
Du möchtest nur weiter lesen.
Keine Zeit für Notizen.

Liest es später nochmal für Notizen.
Für heute reicht, nur einfach zu

Lesen.

noch ein Blog?

22. Februar 2007 um 03:59 Uhr

Mittwoch Nacht, 03:50h, VWL-Prüfung halbwegs überstanden.
Der Rücken schmerzt, der Kopf brummt, aber man lebt.

Und was macht man nun, wenn man nicht schlafen kann?
Ja genau - ein Blog erstellen! *g*

Noch so ein Ding?
Neee oder..?

Doch.

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