Krach am Bach

10. Juni 2007 um 18:29 Uhr

Am Samstag waren wir bei einem der gemütlichsten OpenAir seit langem.

Direkt am schweizer Rheinufer gelegen, fand in einer Badi - mitten zwischen Sandburgen und Beachvolleyfeld - der Krach am Bach langsam den Weg zu seinen Hörern.

Diese waren Nachmittags eher noch damit beschäftigt, das sonnige Wetter fürs Baden zu nutzen. Daher hatte es die erste Band Sally wirklich schwer - die Zuhörer konnte man an beiden Händen abzählen. Auch die zweite Band Stan or Itchy konnte mit ihrem Ska leider nicht mehr Hörer vor die Bühne locken.

Vielleicht war am Zuschauermangel auch der Wolkenbruch am Nachmittag schuld. Kurz vor dem Beginn des OpenAir verdunkelte sich der Himmel zu bester Weltuntergangsstimmung. Alles entlud sich schlagartig - ganz so als wollte man dem Southside 2006 auch meteorologisch Konkurrenz bieten.

Wer sich davon nicht abschrecken ließ, wurde dafür 2 Stunden später mit wunderschönem Himmelblau und untergehender Sonne verwöhnt. Auch die gemütliche Stimmung rund ums OpenAir trug zur besonderen Atmosphäre bei. Die großzügig gestaltete Bar mit ihrem Motto “Flach am Bach” fand dank Cocktail-Preise, die für Festivals ungewöhnlich niedrig lagen, zahlreiche Kunden. Und wo sonst kann man am Lagerfeuer sein eigenes Fleisch grillen, während 50 Meter weiter bester Tanzrock geboten wird. Die 4 Jungs von My Early Grave aus Konstanz konnten wir bereits 2 Wochen zuvor beim Open See bewundern. Davon angelockt sammelten sich die Leute nun zahlreicher auch vor der Bühne, und Wake konnten mit ihrem “Alternative-Rock” die beste Stimmung genießen.

Eine gute Mischung aus Punk, Pop und Rock bildete Fuzzy Index aus Zürich, und damit auch unseren persönlichen Festival-Abschluß. Denn Erinmore blieb uns leider verwehrt, da wir uns bereits auf unserem einstündigen Heimweg mit dem Rad befanden.

Persönliches Fazit:
Ein gelungener Badi-Ausflug der besonderen Art. Und ein Festival, dessen nächste Ausgabe bereits jetzt einen Platz im Festivalplaner bekommen sollte.

Neulich im Kassa…

10. März 2007 um 14:17 Uhr

Ich war am Donnerstag mit einem Freund im Kassa in Jena bei Olli Schulz & Walter Schreifels.


Flyer
Quelle: Kassablanca


War mir Olli Schulz natürlich ein Begriff, so verbarg sich hinter Walter Schreifels die große Unbekannte. Bei einer kleinen Suche entpuppte er sich als Post-Hardcore-Legende *g*
Bekannt wohl durch Bands wie Gorilla Biscuits und Quicksand. Quicksand kannte ich zumindest vom Namen. Aber sonst wußte ich nicht, was mich da erwartet…

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